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 12. Mai 2016
Die bei Prostatakrebs infrage kommenden Therapieoptionen sind Operation, Strahlentherapie von innen oder außen sowie Aktive Überwachen.
 18. April 2016
Das prostataspezifische Membran-Antigen (PSMA) spielt bei der Diagnose von Prostatakrebs eine wichtige Rolle. Durch ein neues, nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren lässt sich dieser Eiweißkörper mithilfe einer PET/CT-Untersuchung noch besser darstellen.
 13. April 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Prostatakrebs als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus, wie sie gemeinsam besser mit der Erkrankung umgehen können
 16. Februar 2016
Auf der 15. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) in Kassel ist Günter Feick für weitere vier Jahre als BPS-Vorsitzender bestätigt worden. Es ist die dritte Amtsperiode des langjährigen BPS-Mitgliedes, berichtet der BPS.
Stethoskop
Ihr Ratgeber Prostatakrebs
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken.
Prostatakrebs

Was ist Prostatakrebs?

Abbildung einer Prostata vor weißem Hintergrund

Unterhalb der Harnblase liegt beim Mann die Prostata (Vorsteherdrüse). Sie umschließt die Harnröhre. Eine Krebserkrankung der Prostata wird Prostatakarzinom genannt. Jeder sechste Mann über fünfzig erhält die Diagnose Prostatakrebs. Jeder 33. stirbt an seiner Erkrankung. Die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter.

Symptome von Prostatakrebs

Wenn sich Prostatakrebs entwickelt, treten oft folgende Symptome auf:

  • Schmerzen im Bereich der Prostata
  • Probleme beim Entleeren der Blase
  • Probleme zu Beginn des Wasserlassens
  • verstärkter und häufiger Harndrang, insbesondere auch nachts
  • schwacher und/oder unterbrochener Urinfluss
  • Harnverhaltung (Unfähigkeit, Wasser zu lassen)
  • Schmerzen beim Samenerguss
  • verminderter Samenerguss
  • Schmerzen im Rücken, dem Becken, den Oberschenkeln oder der Hüfte
  • Blut im Urin
  • Blut im Ejakulat
  • Impotenz, Potenzstörungen

Wer unter solchen Symptomen leidet, sollte umgehend den Arzt aufsuchen. Ob es wirklich Prostatkrebs ist, kann erst durch bestimmte Untersuchungen gezeigt werden. Es gibt Prostatakarzin

ome, die latent bleiben, d. h., sich nicht ausbreiten, keine Symptome verursachen und auch nicht zum Tode führen.

Die verschiedenen Stadien von Prostatakrebs

Die wesentlichen Stadien der Entwicklung von Prostatakrebs sind:

  1. Frühstadium:
    Prostatakrebs führt zu einem kleinen, harten Knoten an der Prostata des Mannes. Aufgrund der geringen Ausdehnung des Geschwürs innerhalb der Prostatakapsel entsteht im Frühstadium meist noch keine Behinderung bei der Entleerung der Blase. Auch andere Symptome zeigen sich in der Regel in diesem Stadium gar nicht oder wenig.
  2. Operables Stadium:
    Der Knoten wird größer oder die Prostata vergrößert sich und wird härter. Der Tumor ist im lokal begrenzten Stadium noch innerhalb der Prostatakapsel. Es kann zu ersten Problemen bei der Blasenentleerung kommen, Harndrang kann die Nachtruhe stören. Der Harnstrahl wird dünner und schwächer, es bleibt aber meist kein Restharn in der Blase.
  3. Fortgeschrittenes Stadium:
    Der Prostatakrebs gilt als lokal fortgeschritten und dehnt sich über die Kapsel auf den Bauchraum aus (meist hin zu den Samenbläschen, dem Blasenboden, der Beckenwand und den Lymphbahnen). Nun kommt es häufiger zu Symptomen wie Schmerzen, verminderter Harnausscheidung, ständigem Harndrang, Restharnbildung und Harnrückstau bis in die Nieren. Auch die Stuhlausscheidung kann problematisch werden. Urin oder Sperma können Blut aufweisen. Im fortgeschrittenen Stadium bilden die Lymphknoten Metastasen in benachbarten Organen. Beim Ertasten ist die Prostata vergrößert, verformt, sehr hart und höckrig.
  4. Stadium mit Tochtergeschwüren (Metastasen):
    Metastasen entstehen, oft an der Lendenwirbelsäule, den Beckenknochen und den Rippen. Urin kann in vielen Fällen nur tröpfchenweise ausgeschieden werden (oder gar nicht mehr). Es kann zu Nierenschädigungen und Harnvergiftungen kommen. Eine chirurgische Therapie hat in der Regel keine Aussicht auf Heilung mehr.

Fedor Singer

 12. Mai 2016
Die bei Prostatakrebs infrage kommenden Therapieoptionen sind Operation, Strahlentherapie von innen oder außen sowie Aktive Überwachen.
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 16. Februar 2016
Auf der 15. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) in Kassel ist Günter Feick für weitere vier Jahre als BPS-Vorsitzender bestätigt worden. Es ist die dritte Amtsperiode des langjährigen BPS-Mitgliedes, berichtet der BPS.